- 24. Juni 2026
Vive l’amitié franco-allemande!
Ein unvergesslicher Austausch in der Normandie
Was für eine tolle Woche! Voller neuer Eindrücke, intensiver Begegnungen und historischer Entdeckungen kehrte die Schülergruppe unserer Schule vom traditionellen Austausch aus Bayeux zurück.
Es war bereits das dritte Mal, dass wir in der Normandie zu Gast sein durften – insgesamt blickt die Schule stolz auf die mittlerweile zwölfte erfolgreiche Begegnung mit Westfrankreich zurück. Unter der bewährten Organisation von Herrn Lenger und in Begleitung von Herrn Barenthien erlebten die Jugendlichen eine perfekt abgerundete Reise, die weit über den normalen Schulalltag hinausging.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf dem anspruchsvollen Geschichtsprojekt zum Thema Erinnerungskultur, geleitet von Herrn Barenthien. Nachdem die Arbeit bereits in Deutschland begonnen hatte, wurde sie in Bayeux in binationalen Gruppen aktiv vertieft. Das Besondere: Die Jugendlichen führten direkt vor Ort Interviews mit Passanten verschiedenster Nationalitäten – darunter Franzosen, Deutsche, Engländer, Amerikaner, Kanadier und Brasilianer –, um vielfältige Perspektiven auf die gemeinsame Geschichte einzufangen.
Diese intensive Spurensuche wurde durch bewegende Exkursionen zu den geschichtsträchtigen Landungsstränden der Alliierten, wie dem Pointe du Hoc und dem 360°-Kino in Arromanches, eindrucksvoll ergänzt.
Neben der Historie kamen auch Sport und die überwältigende Natur der Region nicht zu kurz. Zu den absoluten Höhepunkten zählten das rasante Strandsegeln in Asnelles und eine faszinierende, geführte Wattwanderung bei Ebbe durch die Bucht zur berühmten Festungsstadt Mont Saint Michel.
Das Herzstück des Austauschs war jedoch das Leben in den französischen Gastfamilien, die unsere Schülerinnen und Schüler fantastisch aufnahmen. Das gemeinsame Wochenende bot ein buntes Programm von Stadtbesichtigungen in Caen über Ausflüge auf die Halbinsel Cotentin bis zu Besuchen von Sportturnieren hin zu privaten Familienfeiern.
Ein großes, gemeinsames Grillen der gesamten deutsch-französischen Gruppe stärkte das Gemeinschaftsgefühl zusätzlich.
Als krönenden Abschluss tauchte die Gruppe vor der Heimkehr noch für zwei Tage in das kulturelle Flair der Metropole Paris ein. Eine Bootsfahrt auf der Seine, der Besuch des Museums für Moderne Kunst, die Besichtigung von Notre-Dame sowie Streifzüge durch das Marais-Viertel und den Montmartre rundeten die Reise perfekt ab.
Am Ende kehrten alle erschöpft, aber überglücklich und mit vielen neuen Freundschaften im Gepäck nach Hause zurück. Ein rundum gelungener Austausch, der die deutsch-französische Freundschaft lebendig macht!
(Le)

