- 28. Juli 2026
Kinotag
Eine Premiere erlebte unsere Schulgemeinschaft heute mit dem ersten gemeinsamen Kinotag: Alle Klassen machten sich auf den Weg ins Kehler Kino; doch statt aktueller Blockbuster oder typischer Hollywood-Produktionen standen bewusst ausgewählte Filme auf dem Programm, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und wichtige gesellschaftliche Themen aufgreifen sollten.
Je nach Altersstufe wurden unterschiedliche Filme gezeigt.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 10 erlebten mit dem kanadischen Animationsfilm „Dounia und die Prinzessin von Aleppo“ und dem finnischen Film „Die andere Seite der Hoffnung“ das Thema Flucht aus Syrien und das Ankommen in einer neuen Welt auf einfühlsame Weise.
Für die Klassen 6 und 7 standen mit dem belgischen Film „Close“ und dem niederländischen Film „Lioness – Die Löwin“ bewegende Geschichten über Mut, Freundschaft, Zusammenhalt und die Fragilität des Lebens im Vordergrund.
Die Acht- und Neuntklässler sahen den deutsch-englischen Dokumentarfilm „Dear Future Children“, der junge Aktivistinnen aus verschiedenen Teilen der Welt begleitet. Der Film macht deutlich, wie engagiert sich Jugendliche für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie einsetzen und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen.
Die Kursstufe schließlich beschäftigte sich mit dem Dokumentarfilm „Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier“ aus Österreich und Ghana. Der Film führt eindrucksvoll vor Augen, welche Folgen unser Konsumverhalten haben kann, und lenkt den Blick auf die Schattenseiten der Digitalisierung und der globalen Wirtschaft.
Die unterschiedlichen Filme boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche und Diskussionen und zeigten, dass Kino weit mehr sein kann als reine Unterhaltung. Unser erster gemeinsamer Kinotag war damit nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten und sich mit wichtigen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Wir danken Herrn Schauren vom Kinocenter Kehl, der uns dieses Erlebnis ermöglicht hat.
Sz